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Inventory-Management
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Die Situation bei unserem Klienten: Die Planung und Budgetierung der Bestände eines weltweit tätigen Unternehmens aus dem produzierenden Gewerbe kann sich schwierig und intransparent gestalten. Das Bestandsmanagement hat keine reproduzierbaren IT-gestützten Entscheidungsmechanismen. Auswirkungen von Optimierungsprogrammen (Massnahmen) können nur schwierig abgeschätzt werden. Die Berechnung verschiedener Bestandsoptimierungsszenarien gestalten sich als sehr aufwendig und manuell nicht mehr durchführbar. Dadurch herbeigeführte Fehlplanungen der Bestände führen zu einer erhöhten Kapitalbindung im zweistelligen Millionenbereich. Stornierte Aufträge führen zu vielen manuellen Berechnungen und Aktualisierungen. Erbrachte Leistungen: tivona partners hat Werke in Deutschland, USA und Canada analysiert und ein Bestandsoptimierungs- und -senkungsprogramm eingeleitet. Die Grundlage dafür bildet die Abschätzung der Bestände der Top 200 Komponenten durch ein integriertes Wertanstiegs-Modell, welches benutzt werden kann, um zusammen mit dem prognostizierten Auftragsvolumens die Bestände der Folgejahre zu berechnen. Somit ergeben sich mannigfaltige Optimierungs- und Steuerungsmöglichkeiten. Dem Klienten war es nun möglich, die Auswirkungen von verschiedenen Massnahmen auf die Bestände in den Folgejahren zu simulieren. Somit war man in der Lage herauszufinden, welche Massnahme die grössten bestandsminimierenden Auswirkungen hätte. Dadurch konnte eine kontrollierte Optimierung der Durchlaufzeiten erfolgen, welches durch eine schrittweise Anpassung der Wertanstiegskurve auf ein sinnvoll mögliches Optimum gestützt wurde. Die Einführung von monatlichen Soll-Ist Vergleichen der Bestände rundete die Untersuchungen ab. Nutzen für den Klienten: Die Bestände wurden an den oben genannten Standorten in drei Ländern um über 300 Mio. € reduziert. Durch unsere erprobte Methodologie konnten unnötige Sicherheits- und Pufferbestände aufgedeckt und eliminiert werden. Durchlaufzeiten und Kapitalbindung wurden optimiert. IT-gestütztes Controlling ermöglichte Zielabweichungsanalysen. Die Bestände konnten reduziert werden, ohne die Risikofaktoren zu erhöhen (stabiler Produktionsprozess, genügend Pufferbestände, ...). Dieses führte insgesamt zu einer stabileren und integrierten Planung (Forecast, Actual, Budget), bei der alle Berechnungen ohne grossen Aufwand reproduzierbar waren. Die Produktionszeiten verkürzten sich deutlich bei verbesserter Liefertermineinhaltung. |