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| Restrukturierung |
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Die Situation bei unserem Klienten: Ein familiengeführtes Unternehmen der Nahrungsmittelbranche ist im Mehrheitseigentum einer Familie. Es hat rund 2.500 Mitarbeiter (inkl. ausländischer Tochter) und ist fünftgrößtes Unternehmen seiner Branche in Europa. Nach Übernehme eines defizitären ausländischen Unternehmens der gleichen Branche mit rund 1.000 Mitarbeitern mussten sowohl die finanziellen Mittel, als auch die Managementkapazität des Klienten einige Jahre in beiden Unternehmen eingesetzt werden. Dies trug die Krisensituation auch in das bisher gesunde deutsche Unternehmen. Gleichzeitig führten hausgemachte Probleme (Produktqualität, Managementkompetenz) sowie die Konjunkturschwäche zu einem Umsatzrückgang, der einen signifikanten Ergebniseinbruch zur Folge hatte. Erbrachte Leistungen: Die Partner von Tivona stellten einen Restrukturierungsplan auf, der ausgehend von den größten Kostenblöcken in einem neunmonatigen Programm das Überleben des Unternehmens grundsätzlich absicherte. Vierzehntägige Statusmeetings mit dem gesamten Topmanagement der ersten und zweiten Ebene begleiteten das Programm. Die tatsächlichen monatlichen Strukturkosten des Unternehmens wurden ermittelt. In einer Trade-off Berechnung wurden ausgehend von einem Zero-base Ansatz die optimale Anzahl und Struktur der Vertriebspunkte (Eigene Filialen, Platzierungen in Geschäften von Handelsketten) sowie ihre regionale Ausdehnung ermittelt. Diesen wurde eine optimale Unternehmensstruktur zugeordnet. Die ausländische Tochter- gesellschaft wurde in einem schnellen, weniger als drei Monate dauernden Verfahren verkauft. Verhandlungen mit Fonds für distressed Equity und mit Interessenten aus der Branche führten zu einer Abgabe an Brancheninsider. In einem nächsten Schritt wurde eine Mehrheitsbeiteiligung an dem Klienten ebenfalls an einen branchenerfahrenen Investor abgegeben, der erforderliches komplementäres Management-Know-How sowie einen soliden finanziellen Background mitbrachte. Ein Konzept für ein Umsatzsteigerungsprogramm eine Produktqualitäts-Offensive, kundensegmentspezifische Gestaltung der Filialen und ein verbessertes Sortiment wurden erarbeitet. Nutzen für den Klienten: Das Unternehmen wurde dauerhaft gerettet, indem systematisch die Aufgabe
von suboptimalen Filialen oder Platzierungen in Fremdfilialen erreicht
wurde. Dieses vereinfachte die Logistikanforderungen des Unternehmens
derart, dass im Logistikbereich ein hoher Beitrag zum Gesamterfolg des
Projektes erreicht werden konnte. Gleichzeitig waren Verhandlungen mit
der zuständigen Gewerkschaft zur Reduzierung der Personalkosten erfolgreich.
Ein weiterer wichtiger Ansatzpunkt für Optimierungen war die Produktion,
in der durch Komplexitätsreduzierung Kapazitäten für Trendprodukte
freigesetzt und damit ein Ausgleich der Umsatz- und Deckungsbeitragseinbrüche
erzielt wurde. Mit diesen Optimierungen ging ein Abbau von Verwaltungspersonal
einher. Die Stabilisierung des Unternehmens durch die genannten operativen
Maßnahmen ermöglichten die erforderlichen Freiheitsgrade, um
strukturelle Änderungen des Unternehmens anzugehen. |